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Starkenburger Echo vom 28.05.2018

                               
Heppenheimerinnen zeigen fulminante Ballett-Gala

Von Sigrid Jahn

HEPPENHEIM/BENSHEIM - 20 Jahre „TanzBasis“ – allemal ein Grund zum Feiern, aber auch ein Anlass, Danke zu sagen für Engagement und Treue zur Ballettschule an der Weiherhausstraße. Inhaberin Helga Karrasch, ihre Pädagoginnen Antonina Müller und Mareike Wolf sowie die Elevinnen hatten dafür etliche Monate lang geprobt und in ihren Gruppen klassische und moderne Szenen einstudiert, die Episoden und Meilensteine von der Gründung 1998 bis zum heutigen Stand noch einmal Revue passieren ließen. Bei der Gala am Samstagnachmittag im Bensheimer Parktheater war kein Platz mehr frei geblieben, und das Publikum zeigte sich restlos begeistert, klatschte mit und spendete enthusiastischen Applaus.

Es war eine mit Höhepunkten gespickte Darbietung, bei der schon die Kleinsten – Ballettunterricht ist in der „TanzBasis“ schon ab viereinhalb Jahren möglich – Bühnenerfahrung sammeln durften. Für „Erste Schritte“ hatten die 17 Anfängerinnen nach einer altersgerechten Choreografie Pliés und Schrittfolgen geübt und immer wieder geübt, sich zuvor schon mit den Gegebenheiten im Parktheater vertraut gemacht und sie fremdelten bei ihrem Auftritt kein bisschen. Die Debütantinnen bekamen natürlich den größten Beifall, verbeugten sich artig und tänzelten stolz zurück hinter die Kulissen.

Dass dort Hochbetrieb herrschte, war nicht zu verkennen: Das Timing für die 22 Tanznummern hatten Helga Karrasch und ihr Team sorgfältig geplant, denn viele der über 100 Mitwirkenden waren bei mehreren Auftritten dabei, sodass Akteurinnen und die Helfer hinter der Bühne beim Kostümwechsel und Schminken alle Hände voll zu tun hatten.

Das passende Outfit gehört zur Show

Ein stimmiges Erscheinungsbild gehört zur Show: Schon beim „Begrüßungswalzer“, ausgeführt von den Erwachsenengruppen der gefragten Anfänger- und Wiedereinsteigerkurse in der „TanzBasis“, in denen mittlerweile Mütter und Töchter gemeinsam ihrer Passion nachgehen, faszinierte zusätzlich zur tänzerischen Gewandtheit die elegante Ausstattung, samt Schärpen mit dem Schriftzug „20 Jahre“. Ein Entree, das Erwartungen weckte auf das weitere Programm als Widerspiegelung der Geschichte der Ballettschule, wie Helga Karrasch in ihrer Begrüßung ankündigte. „Selbstständig“ ist eine rasante Modern-Dance-Nummer, die „Suche nach dem richtigen Namen“ ein hübsches Stück für die kleineren Elevinnen, die mit Sherlock Holmes an der Spitze den Spuren folgen, „Denk nach!“ auf die Musik von George Michael’s „Freedom“ wird dem Elan gerecht, mit dem die Gründerin das unternehmerische Wagnis angegangen ist, bis sich nach „Träumen und Visionen“ die ersten Erfolge einstellen. Danach geht es auf der Zeitreise spannend weiter mit einer klassischen Chopinfantasie, Charleston, Twist und weiteren Highlights aus den „Basic-Dance“-Aufführungen der Ballettschule, die zunächst in der Hambacher Schlossberghalle, anschließend im Parktheater die Ränge gefüllt hatten. „Spanisches Feuer“, „Rock Sisters“, „Sunny“ und „Zirkusponys“ führen diese umjubelten Reminiszenzen nach der Pause fort. Mit „Na sowas!“ aus „Basic Dance 5 wartet im zweiten Teil noch etwas Besonderes: Sacktanz, eine weitere Nummer der Erwachsenengruppen, ausgeführt in von innen nach außen durchscheinenden Ganzkörpergewändern, die einen eindrucksvollen Effekt für den Auftritt ergeben. Und auch das „Wasserballett“, das an die drei aufeinanderfolgenden Rohrbrüche im Domizil an der Weiherhausstraße erinnerte, durfte nicht fehlen – aufgearbeitet mit einer niedlichen Darbietung der kleineren Tanzschülerinnen, die mit Badeanzug und Schwimmmützen förmlich durch die Fluten waten.

Nach dem Schlusspunkt zum „Hallelujah“ von Leonard Cohen kamen alle Mitwirkenden noch einmal auf die Bühne: Gelegenheit, den Pädagoginnen Antonina Müller, Mareike Wolf und der Initiatorin zu danken. Bobby Schiertz, mit Natascha Bauer seit 1998 in der Erwachsenengruppe aktiv, lobte Helga Karrasch als „kompetent, fürsorglich und großzügig“. „Sie hat uns angefeuert, immer wieder alles erklärt und vorgemacht. Ein nettes Wort, eine aufmunternde Geste, ein Lächeln hat sie uns immer geschenkt. Wir hoffen, auch in den nächsten Jahren schöne Tanzerfahrungen mit ihr zu machen.“  

KOSTÜMFUNDUS

Regelmäßige Auftritte gehören in der „TanzBasis“ zum Konzept. Sieben „Basic-Dance“-Shows gab es bereits, wobei möglichst viele Schülerinnen sich vor Publikum ausprobieren dürfen. Zusätzliche Kosten entstehen den Tänzerinnen nicht: Helga Karrasch hat einen großen Kostümfundus, bei Änderungsbedarf setzt sich die Chefin selbst an die Nähmaschine. (jn)      







                    


















Finale Basic Dance 7                                    Foto: Andrea Zank







Finale aus Basic Dance 6                                             Bild: Lutz Igiel